Nachhaltigkeit

Mehr als eine Verantwortung – ein Versprechen

Wo Natur, Mensch und Zukunft im Gleichgewicht sind

Nachaltige Zukunft

Suvlas echte Verbindung zur Natur beginnt mit der Weinproduktion, die auf die Pflanzung der eigenen Weinberge im Jahr 2003 folgte. Diese Reise setzt sich fort, indem sie wächst, sich entwickelt und ihre Familie erweitert. Rückblickend auf die schnell vergangenen Jahre zählen zu den Errungenschaften, auf die Suvla stolz ist, insbesondere die Umsetzung umweltfreundlicher Projekte. Unter der Leitlinie eines naturfreundlichen Ansatzes und ökologischer Nachhaltigkeit zählen zu den herausragenden Projekten von Suvla: die EU-zertifizierte Bio-Zertifizierung der Familienweinberge, die eine Fläche von 1.000 Dekar erreicht haben; das Projekt „Erneuerbare Solarenergie“ in der Kellerei im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit; sowie eine weitere bedeutende Investition aus Respekt vor der Umwelt – die Errichtung der Abwasseraufbereitungsanlage, deren Aufbau zwei Jahre dauerte. Die Marke Kilye, die in den Anfangsjahren mit der Leidenschaft für natürliche, gesunde und zusatzstofffreie Produktion gegründet wurde, besteht heute seit rund 18 Jahren fort – mit einem Produktionsmodell, das insbesondere Frauenarbeit in den Mittelpunkt stellt, sowie mit einer Auswahl besonderer, hochwertiger natürlicher und biologischer Produkte.

Im Jahr 2009 beginnt die Weinproduktion mit der Restaurierung einer ehemaligen Textilfabrik in Eceabat und deren Umwandlung in eine Kellerei. Die Suvla-Kellerei beherbergt drei ineinander integrierte Produktionsbereiche für Mikrovinifikation, experimentelle Vinifikation und großskalige Produktion. Mit einer Verarbeitungskapazität von rund 5 Millionen Litern verfügt die Kellerei über eine zeitgemäße Infrastruktur, in der fortschrittliche Technologie und natürliche Methoden eingesetzt werden – darunter ein Schwerkraftsystem, spezielle Kühlräume, ein Eichenfasskeller, ein Labor sowie konische und rotative Tanks.

Im Fokus des Kampfes gegen veränderte Klimabedingungen und die globale Erwärmung realisiert Suvla im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit das Projekt „Erneuerbare Energie“. Mit der vollständigen Abdeckung des Kellereidachs mit Solarpaneelen stützt sich die Kellerei seit 2021 auf die Sonne und stellt vollständig auf „Erneuerbare Solarenergie“ um. Die Kellerei und der gesamte Produktionskomplex decken ihren Energiebedarf vollständig aus Sonnenenergie. Rund 71 % des gesamten Stromverbrauchs werden durch Solarpaneele gedeckt. Dadurch werden jährlich 2.174 Bäume gerettet und zugleich etwa 333.490 Tonnen Kohlenstoffemissionen pro Jahr vermieden.

Naturfreundliches Verständnis

Mit wachsender Kapazität wurde nach langfristigen Arbeiten zur Bewirtschaftung der Abwässer, die während der ganzjährigen Traubenverarbeitung und Vinifikation anfallen, Suvlas umweltfreundliches Projekt – die Abwasseraufbereitungsanlage – realisiert. Dank dieser Anlage werden die nach der Verarbeitung entstehenden Abwässer unter Erhalt ihrer chemischen, physikalischen, bakteriologischen und ökologischen Eigenschaften von schädlichen Bestandteilen befreit und für Natur und Umwelt unschädlich gemacht.

Dieses System, das sich im hinteren Bereich der Kellerei befindet und wie eine kleine Fabrik aussieht, fungiert als Aufbereitungsanlage mit einer Kapazität von 100 Tonnen pro Tag und umfasst sämtliche physikalischen, chemischen und biologischen Prozesse. Die Aufbereitung erfolgt auf chemischem, physikalischem oder biologischem Weg und beinhaltet Vorabsetzbecken, chemische und biologische Aufbereitungseinheiten, ein Belüftungsbecken, ein Nachklärbecken sowie Schlammentwässerungseinheiten (Filterpresse). Als Ergebnis der Aufbereitung wird sichergestellt, dass die physikalischen, chemischen, bakteriologischen und ökologischen Eigenschaften des Vorfluters, in den das Abwasser eingeleitet wird, nicht verändert werden.

Angesichts der weltweit zunehmend auftretenden Naturkatastrophen und der immer schwierigeren Bedingungen für die Menschheit im Kampf gegen den Klimawandel und die globale Erwärmung ist unbestreitbar, dass die Lösung letztlich wieder vom Menschen und seinen Beiträgen ausgeht. Zu denjenigen, die Suvlas umweltfreundliche und ähnliche Projekte umsetzen, zählen die wohl unsichtbarsten Helden der Kellerei: das „Kellerei-Support-Team“. Sämtliche technischen Arbeiten der Produktion, Fertigungen, Elektrik, Prozesswasser-, Luft- und Stickstoffanlagen, Generatoren, Dampfsysteme, Solaranlagen, Chiller-Kühlsysteme, Warmwassersysteme sowie die effektive Bedienung und Optimierung der Abwasseraufbereitungsanlagen entstehen aus den Händen dieses handwerklich versierten und kreativen Teams. Durch aktive Optimierungs- und kontinuierliche Verbesserungsprojekte trägt das Team während der Produktion nachhaltig zum Unternehmen bei. Suvla befindet sich dank der Kraft menschlicher Arbeit in seinem eigenen Ökosystem in sicheren Händen.

Upcycling bei Suvla – Schreinerei

Upcycling (Weiterverwertung) bezeichnet die Schaffung eines Mehrwerts, indem Gegenstände, deren ursprüngliche Nutzungsdauer beendet ist, wiederverwendet werden. In diesem Sinne bedeutet Upcycling, weggeworfene Objekte zu reparieren oder zu erneuern und für einen anderen Zweck in etwas Neues zu verwandeln. Gleichzeitig heißt es, ein ursprüngliches Objekt so zu recyceln oder erneut zu nutzen, dass sein Wert gesteigert wird. Der Unterschied zwischen Upcycling und Recycling liegt im Ansatz selbst: Beim Recycling werden gebrauchte Produkte zurückgeführt, also in ihren ursprünglichen Zustand überführt, während beim Upcycling gebrauchte Produkte als neue Materialien weiterverwendet werden.

Genau an diesem Punkt werden in der Schreinerei der Suvla-Kellerei die 100 × 120 cm großen Flaschenpaletten, die für die Abfüllung angeliefert werden, nicht entsorgt, sondern für den Inlandsversand zu 80 × 120 cm großen Paletten umgebaut und weiterverwendet. Auf diese Weise wird durch Upcycling aktiv zur Nachhaltigkeit beigetragen.

Ebenso umfasst die in den Monaten Januar, Februar und März durchgeführte „Verjüngung“ der Olivenbäume einen Rückschnitt zur Förderung ihres gesunden Wachstums. Die beim Schnitt anfallenden stärkeren Holzstücke werden aufgewertet und mittels Upcycling in Tischaccessoires wie Käseplatten, Untersetzer und Flaschenhalsmanschetten verwandelt. Diese werden in den eigenen Restaurants genutzt sowie in den Concept Stores ausgestellt und zum Verkauf angeboten.